Neues aus der Kita - Musikerzieherin Die Arbeit
der Kindertagesstätte entwickelt sich ständig weiter. Vor einiger Zeit
konnten wir Frau Wedel bei uns einstellen. Sie ist ausgebildete
Musikerzieherin und bietet den Kindern entsprechende musikalische
Angebote. Die Eltern und Großeltern unserer Schulanfänger konnten die
Ergebnisse dieser Arbeit beim Abschiedsfest
bewundern. Frau Wedel hatte mit den Kindern ein großes Programm erarbeitet. Es reichte von der Begleitung des Radetzky- marsches mit Instrumenten, über mehrere Lieddarbietungen bis zum Gummibärentanz und dauerte 45 Minuten. Ab September 2010 wird Frau Wedel mit altersgleichen Gruppen von max. 10 Kindern regelmäßig frühmusikalische Angebote durchführen. Dabei machen die Kinder ganz nebenbei Konzentrationstraining und Sprachübungen, schulen ihr Gedächtnis, lernen aufeinander zu achten und haben viel Spaß miteinander. Und noch eine gute Nachricht: Zwei weitere Stellen konnten mit Erzieherinnen besetzt werden: Frau Zabel und Frau Klebig werden bei uns arbeiten. Ulrike Niebisch
Bericht vom Wiesenfest Bei Temperaturen von über 30°
Grad fand am 3.Juli 2010 das traditionelle Wiesenfest gegenüber der
Kirche statt. Viele Besucher hatten sich trotz der Hitze aufgemacht, um
dabei sein zu können. Nach der offiziellen Eröffnung durch den
Bezirksbürgermeister Frank Balzer und der Bezirksstadträtin Frau
Schulze-Berndt an der Bühne der Gesobau konnte man sich bis 19 Uhr auf
der Wiese aufhalten. Den Besuchern wurden verschiedene Programmpunkte
an den beiden Bühnen geboten von Musik über Sport bis zu kreativen
Angeboten.
Für einen Höhepunkt sorgten unsere Kinder: Die musikalische Aufführung der Schulanfänger der Kindertagesstätte Am Seggeluchbecken! Sie zeigten einen kleinen Ausschnitt aus ihrem Musikprogramm, dass sie schon lange vorher mit ihren Erziehern eingeübt hatten. Die Leitung übernahm dabei Frau Wedel. Den Spaß bei ihrer Aufführung konnte man den Kindern ansehen. Begleitet wurden sie trotz der anhaltenden Wärme durch den Applaus der Zuschauer, die damit ihre Darbietung belohnten. Während dem ganzen Fest stand auch unsere Kirche den Besuchern offen. Viele unterschiedliche Stände von Einrichtungen aus dem Bezirk luden dazu ein, sich über ihre Angebote zu informieren. Alle Kinder konnten mit einer kleinen Programmkarte an einzelnen Ständen auch Aufgaben erledigen wie z.b. am Stand unserer Kita Stoffbeutel zu bemalen. (siehe Bilder) ![]() Auch für das leibliche Wohl war den ganzen Tag über gesorgt. Ab 16.00 Uhr wurde dann unserer Nationalmannschaft beim Spiel gegen die Argentinier die Daumen gedrückt. Ein Zelt lud zum Viewing ein. Rund herum war es ein gelungener Tag. Ruth Orland
Konfirmanden im Jugendcamp Bericht vom Landesjugendcamp in
Boxberg (04. Juni 2010 Ruth Orland)
Da steckt Power drin..... unter diesem Motto trafen sich vom 4. - 6. Juni ca. 1000 Jugendliche auf dem Campgelände in Boxberg. Das Gelände in der Schlesischen Oberlausitz war eingerahmt durch sein Kraftwerk und den künstlich aus einem ehemaligen Braunkohlentagebauloch entstanden Bärwalder See. Auch wir waren mit 8 Jugendlichen aus der Gemeinde dorthin angereist. Unsere erste Aufgabe war dann nachdem wir unseren Platz gefunden hatten, dass Zelte aufbauen. Da es schon dunkel geworden war erwies sich diese Aufgabe als wirkliche Herausforderung unter Taschenlampenlicht. Doch durch das Anpacken von allen Gruppenteilnehmern war auch diese Aufgabe bald erledigt. Erschöpft von der langen Anfahrt aber auch glücklich, dass die Zelte jetzt standen strömten einige dann noch mal aus, um sich das Gelände schon mal anzusehen. Durch die abendliche Beleuchtung auf dem Camp bekam man gleich eine ganz andere Atmosphäre mit als am Tage. ![]() Nach der ersten kurzen Nacht in den Zelten trafen sich dann alle beim Frühstück wieder. Frisch gestärkt machten sich anschließend alle in die verschiedenen Richtungen des Camps auf, um die Veranstaltungen wie z.B. die Morgendliche Bibelarbeit wahrzunehmen. Sie wurden von verschiedenen Personen gestaltet wie z.B. durch den Landesjugendpfarrer Ekkehard Kirchner oder den Gemeindepastor aus Boxberg. Durch das herrlich warme Wetter waren der Strand des Sees und auch die Kanuanlegestelle die das Team des Kreisjugendkonventes Reinickendorf betreute immer gut belegt. Viele Themen des Camps drehten sich vor allem um das Thema Braunkohletagebau und die damit auch entstehende Problematik in dieser Gegend. Durch das Kraftwerk konnte man dem Camp sein Motto voll nachspüren. Auch am Eingang des Camps, durch das man nur mit seinem Teilnahmebändchen kam, konnte man an einer durch Solarenergie betriebenen Batterie sein Handy aufladen, was viele dankbar annahmen. Viele Veranstaltungszelte auf dem Gelände luden den ganzen Tag über ein an den Programmpunkten teilzuhaben oder auch einfach nur nett beieinander zu sitzen, etwas zu Essen oder zu Trinken und sich im Gespräch auszutauschen. Es gab in den Zelten Musik wie z.B.: von der Südafrikanischen Gruppe i-Themba passend zur stattfinden Fußball-WM die viele Jugendliche begeistern konnten zusammen mit ihnen zu Tanzen, Diskussionen, Talentsuchen und auch eine Präsentation des Gospelworkshops der am Vormittag stattfand. ![]() Die Präsentation war trotz oder gerade durch das so warme Wetter gut besucht. Aber es blieb auch viel Zeit sich in Ruhe das Gelände anzusehen oder einfach am Strand zu verweilen. Auch die Abendlichen Tzschaizeremonien(also Teezeremonien) mit Stockbrotbacken am Lagerfeuer der Christlichen Pfadfinder waren sehr gut besucht und lockten viele an, die das Feuer schon von weitem sahen. Am Sonntagmorgen stand für uns dann nach dem Frühstück das Zelte abbauen auf dem Plan. Es ging trotz des warmen Wetters durch das Anpacken von allen sehr schnell und so konnten wir den Abschlussgottesdienst besuchen. Auf unserer abenteuerlichen Fahrt durch die vielen Züge der Deutschen Bahn und der ODEG waren wir nicht durch das Gepäck vollbepackt, sondern auch durch Eindrücke und Erlebnisse die wir mitnehmen. Wir würden uns freuen, auch im nächsten Jahr wieder an dem Landesjugendcamp teilnehmen zu dürfen. Ruth Orland
Gospel im Taufgottesdienst Torsten Schack (Gesang)
und Bastian Hörnig (Gitarre) verschönerten unseren besonderen
Taufgottesdienst am Sonntag, den 16. Mai 2010 mit engagiert und
kunstvoll vorgetragenen Gospelliedern. Wir haben drei Kinder und eine Erwachsene taufen können und gleichzeitig auch eine Segnung für ein 25jähriges Hochzeitsjubiläum erlebt. Somit war dieser Gottesdienst in seiner modernen aber zugleich auch traditionellen Art für alle Besucher ein besonderes Erlebnis.
Gemeindekirchenrat und Konfirmanden
Schwerpunktthema der letzten
Beratungen war das „konfirmierende Handeln der Gemeinde“ – oder
einfacher gesagt, die Mitglieder des GKR haben überlegt, wie unsere
Konfirmationen und die Vorbereitungen dazu in Zukunft gestaltet werden
sollen. Als vorläufiges Ergebnis kann festgehalten werden, dass wir
weiterhin in unserer Gemeinde eigenständige
Konfirmationen durchführen und die Vorbereitungszeiten dazu
ungefähr 1 ½ Jahre dauern. Diese „Vorbereitungszeiten“ haben im
ersten Jahr eine regelmäßige Form. Vor der Konfirmation werden sie dann
aber über Ausflüge, Projekte und Jugendcamp realisiert.
Frühere Überlegungen, die Konfirmanden zur Vorbereitung von Fusionen an Nachbargemeinden abzugeben, wurden einhellig verworfen. Als Ortsgemeinde wollen wir den Konfirmandengruppen, auch wenn sie in Zukunft nur geringe Teilnehmerzahlen aufweisen, weiterhin eine eigenständige Heimat bieten. Dies schließt eine Zusammenarbeit besonders mit den Angeboten des Kirchenkreises und der Landeskirche ausdrücklich ein. Insofern verlagert sich die Ausrichtung eines früheren Unterrichts mit Wissensvermittlung hin zu einer Konfirmandenzeit, die mehr Kirche und Gemeinde erfahrbar werden lässt. Da wir für die neuen Aufgaben keine festen Mitarbeiter haben, wollen wir versuchen, diesen wichtigen Arbeitsbereich über ehrenamtliche Helfer und Aufwandsentschädigungen abzusichern. Die finanziellen Mittel sind für die nächsten drei Jahre vorhanden.
Konfirmation 2010 (18.04.2010)![]() v.l.n.r. Pastorin Orland, Florian, Jenna, Pfarrer Zillmann, Julia, Germo, Björn, Frau Reinke
Liturgische Osternacht![]() Am Samstag, den 3. April 2010 um 20.00 Uhr, feierten wir in unserer Kirche wieder die liturgische Osternacht. Wir gestalteten diesen lateinischen Abendmahlsgottesdienst zusammen mit der Gruppe „Neuma“. Die Gruppe „Neuma“ , unter der Leitung von Peter Gutzeit, ist ein Ensemble für Musik des Mittelalters. Wir erlebten die Gruppe „Neuma“ mit dem gesanglichen Vortrag der „Missa in die Paschae“, der Ostermesse des Mittelalters bereits in den vergangenen Jahren. (siehe Nachrichten) Anschließend waren dann alle Gemeindemitglieder und Gäste auch zum Kaffee und zum Ostereieressen eingeladen. Wir haben auf vielfachen Wunsch die bewährten Rosinenbrote eingekauft. ![]()
Woche der BrüderlichkeitSeit 1952 veranstalten die
Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit die
Woche der Brüderlichkeit. In unserer Gemeinde gestaltete Frau
Thea Walter am
Mittwoch, den 10. März 2010 um 19:00 Uhr
einen Vortrags- und Gesprächsabend unter dem Thema "Geh zu Pfarrer Schwarzkopf". Thea Walter war in den dreißiger Jahren Konfirmandin bei Pfarrer Johannes Schwarzkopf in der Immanuel-Kirchengemeinde. Ab Ende der 40er Jahre war sie dort auch als Gemeindehelferin tätig. Durch ihre Eltern, die in der Bekennenden Kirche aktiv waren, kam sie schon frühzeitig in Kontakt zu anderen Menschen, die gegen die Nazionalsozialisten waren und gegen deren Politik und Weltanschauung Widerstand leisteten. Frau Walter schilderte in ihrem Vortrag insbesondere, wie durch Aktionen des Pfarrers Schwarzkopf in der Immanuel-Kirchengemeinde jüdische Kinder getauft und konfirmiert wurden und dadurch den Fängen des damaligen Regimes entkamen. Sie zeigte auch Bilder aus ihrer Kindheit und Aufnahmen aus dem Gebiet rund um die Immanuelkirche und gab einen Rückblick auf ihre Kindheit im "Dritten Reich" und die Begegnung mit jüdischen Schicksalen.
Gemeindekirchenrat zum JahresanfangIn ihrer Januarsitzung haben sich
die Mitglieder des Gemeindekirchenrates schwerpunktmäßig mit den
Personalaufgaben im Gemeindebereich beschäftigt. Ein neuer Personalstellenplan wurde
nicht aufgestellt, da sich in diesem Jahr
keine Veränderungen ergeben werden.
Die Arbeitsinhalte von Pfarrer Zillmann, Pastorin Orland und Hauswart Herrn Geick wurden wie im vorigen Jahr bestätigt. Die Wärmeisolierung in der Kindertagesstätte und die Renovierung der Pfarrdienstwohnung hatten die Arbeiten im Jahr 2009 zeitlich erheblich belastet. Die Gebäudebedarfsplanung und die Neuorientierung des Konfirmandenunterrichts werden deshalb erst im laufenden Jahr durchgeführt. Unsere Gemeinde ist mit ihren Mitgliedern jetzt unter die 2000 Marke gerutscht. Die weitere Auswertung der Statistik zeigte aber, daß die Gemeindearbeit bei ca. 30% Anteil evangelischer Christen an der Wohnbevölkerung solide und stabil ist. Die durchschnittliche Besucherzahl der Gottesdienste hat sich in den letzten 10 Jahren nicht verändert. Die oft gehörte Meinung: "es werden im Gottesdienst ja immer weniger" stimmt eben nicht. Im Vergleich zur Mitgliederzahl steigt sie sogar an und ist ein Indiz für die Stärkung der Kerngemeinde. Pastorin Orland berichtete dann von ihrer Fahrt ins Diakoniezentrum Serrahn und zeigte Ausschnitte aus der vom MDR gedrehten Dokumentation über die ergreifenden Arbeit der Familie Nietzsche in der Ukraine. ![]() In der März-Sitzung beschäftigten
sich die Mitglieder des GKR zusammen mit der KITA-Leitung mit den
Entwicklungen in unserer Kindertagesstätte.
Der Ausbau und die Wärmeisolierungen am Innenhof sind fertiggestellt.
Die Baumaßnahmen in den Spielekellern sind allerdings noch nicht
abgeschlossen. Geplant wird noch, eine verbesserte Abstellmöglichkeit
für Kinderwagen zu errichten und ein neues Klettergerüst zu bauen.
Unser altes Piratenschiff ist baufällig und muß abgerissen werden.
Unsere KITA-Plätze sind zur Zeit alle voll belegt. Sorgen bereitet aber, daß wir dringend Kindererzieherinnen suchen. Wir finden keine qualifizierten Arbeitskräfte. Die Harz IV Problematik trifft uns hart, weil es sich für Erzieherinnen kaum lohnt, Arbeitsstellen zu wechseln, oder aus der Arbeistlosigkeit heraus eine solche Tätigkeit aufzunehmen. Wenn diese Entwicklung weitergeht, werden wir in den nächsten Monaten unsere Plätze in der Kita reduzieren. Es wurde dann der Haushaltsplan 2010 in Höhe von ca. 650.000,- ¤ verabschiedet. Pfarrer Zillmann übernahm wieder die Aufgabe des Wirtschafters. Für unsere Diakonische Arbeit in der KITA geben wir den größten Teil unseres Geldes - fast 500.000.- ¤ aus. Ein Kitaplatz kostet uns pro Kind ca. 650,- ¤ im Monat! Dieser enorme Aufwand wird von den Eltern selten gesehen und fast nie gewürdigt. Die Zusammenarbeit mit den Eltern und die Öffentlichkeitsarbeit war deshalb auch ein wichtiges Diskussionsthema im Gemeindekirchenrat.
(c) 1997 - 2010 Pfarrer Peter Zillmann, 13435 Berlin-Märkisches Viertel, Finsterwalderstr. 68 |